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Kommentare: 10
  • #10

    Tom Seligman (Donnerstag, 13 Juni 2024 09:28)

    Bisher habe ich das Trio noch nicht erlebt — nur mit Bernadette musiziert. Aber da das so ein tolles Erlebnis war, wollte ich etwas hier posten. :)
    Tatsächlich war es spontan und unvorhersehbar: Ich dirigierte eine Reihe von Dornröschen-Vorstellungen an der Semperoper in Dresden. Kommen ab und zu GästInnen, die die Staatskapelle kurzfristig aushelfen bzw musikalisch bereichern… Manchmal findet man, dass etwas sehr Besonderes darauskommt. Da sitzt ein(e) MusikerIn und spielt absolut außergewöhnlich. Nicht nur ausgezeichnet: außergewöhnlich, wirklich unerwartet und interessant. So war es mit Bernadette, die ich überhaupt nicht kannte. Eine Flöte, deren Töne perfekt stimmen? — wobei jede Note wirklich ‚centred‘ klingt, reich und cremig? Das war tief zufriedenstellend. Ich habe jeden Flöte-Moment im Ballett wirklich genossen. Klar: Farbe, Emotion, Leidenschaft, Richtung… sind alle toll und wichtig. Für mich ist jedoch die Stimmung der wesentliche und unverzichtbare Anfang des Musikmachens. So einfach zu sagen… so schwierig zu schaffen. Aber nur so ist man wirklich mit der Natur im Kontakt — mit der Natur selbst, und mit der ‚Natur‘ des Klangs. Und wenn man einer Kollegin begegnet, die an den Klang und an die Musik ähnlich denkt… freut man sich riesig darüber.
    Dieser Abend im Graben hat ‚gestimmt‘.

  • #9

    David Behnam (Donnerstag, 16 November 2023 01:05)

    Ein kleiner Nachtrag in Form eines musikalischen Grußes (von besagtem Balanescu Quartett) in der Hoffnung dass dieser bei Euch ankommt: https://open.spotify.com/track/0KLWhTxIwSmqVPPF0rHaDa?si=RR_r8AljQZmpL-KqJSwqvA

    Liebe Grüße, David

  • #8

    Erwin Keßler (Dienstag, 14 November 2023 16:51)

    Es war eine unerwartete Freude, nach Ankunft im Hotel Océano die Ankündigung eines Flötentrios zu lesen. Noch schöner war die Freude, dieses Trio auch dreimal zu hören. Das Repertoire, das sich von der Frühromantik bis zum Tango Nuevo erstreckte und auch vor der leichten Muse (Caprifischer) nicht zurückschreckte, ließ keine Langeweile aufkommen, sondern war ein Ohren- und auch - durch die Jugendlichkeit der MusikerInnen dargebotener - Augenschmaus. Zurück in der Heimat werde ich nach dem Namen Schelberg-Trio Ausschau halten und hoffe, ihn auch einmal im Rhein-Main-Gebiet lesen zu können.

  • #7

    Katharina Urban (Dienstag, 14 November 2023 10:08)

    Herzlichen Dank für die drei wunderbaren musikalischen Abende im Hotel Oceano!
    Die Musikauswahl und Ihre Virtuosität mit der sie gespielt wurde war ein absoluter Ohrenschmaus und mit welcher Freude und Hingabe von Ihnen allen gespielt wurde, war auch noch ein Augenschmaus!
    Vielen Dank nochmals und weiterhin so viel Freude am gemeinsamen Musizieren (Erfolg wünsche ich natürlich auch�)
    Katharina Urban

  • #6

    David Behnam (Samstag, 11 November 2023 01:32)

    Euer Konzert im Océano war ein unerwartetes Geschenk und schickte mich - sowieso schon auf Reisen - im Nachgang auch auf eine kleine musikalische Reise. Wunderschöne Musik von wunderbaren Musikern und hochsympathischen Menschen. Danke :-)!

  • #5

    Anne-Marie & Marc Tonnon (Freitag, 10 November 2023 20:12)

    Thank you ever so much for your three fabulous concerts in Hotel Oceano in Tenerife.
    You delighted us with your remarkable performance of three cleverly-designed programmes which introduced us to some composers we had never heard of.
    Opening the first evening with an outstandingly-played Mendelssohn piece was a treasure. Concluding with Piazzolla's Four Seasons put a brilliant and energetic end to your three concerts.
    We hope we'll have the pleasure of listening to you again, be it in Hannover, in Tenerife or (who knows) in Brussels.
    With all our admiration for your work.
    Anne-Marie & Marc Tonnon

  • #4

    Dr. Erika und Eberhard Furch (Mittwoch, 26 April 2023 11:33)

    Kammermusikkonzerte haben zumindest seit Joseph Joachim in Hannover eine lange Tradition, die von den Mitgliedern des Niedersächsischen Staatsorchesters weiterhin in höchster Qualität dargeboten werden, wie jetzt gerade wieder am 23. April dieses Jahres im Landesmuseum vom schelberg trio zu erleben war. Die dargebotene Virtuosität ist heute für Mitglieder der großen Klangkörper fast schon eine Selbstverständlichkeit. Wenn dann noch musikalische Ausstrahlung und Musizierfreude hinzukommen, entsteht für uns als Zuhörer ein ganz besonderes Musikerlebnis! Dafür danken ganz herzlich Erika und Eberhard Furch: Bernadette Schachschal, Lukas Helbig und Tatiana Bergh.

  • #3

    Dagmar Regelsberger (Donnerstag, 23 März 2023 13:26)

    Zwischen den Noten – eine seltene Präsenz

    Es ist immer etwas Besonderes, ein Konzert des schelberg trios zu erleben, wie eine musikalische Reise, die man mit allen Sinnen erfährt.
    Während sie selbst mit ihrem Spiel zu verschwinden scheinen, vermitteln sie gleichzeitig eine Präsenz, die berührt. Eine seltene Präsenz. Weil es große Musik ist, die sie spielen.
    Das schelberg trio geht über technische Perfektion hinaus. Für mich ist es wie bei einem guten Text. Das Wesentliche steht zwischen den Zeilen. Hier habe ich das Gefühl, dass „zwischen den Noten“ gespielt wird. Mit Körper, Geist und Seele, mit allen Sinnen eben.
    Zwischendurch wird man auf eine sympathisch natürliche Weise durch das Programm geführt und erfährt Hintergründe, die einem noch ganz andere Wege des Zuhörens ebnen. Wie eine Zeitreise.
    Auch wenn das, was zumindest mich am meisten berührt, wohl gerade die Zeitlosigkeit ist, die ich über dieses außergewöhnliche Musikerlebnis am meisten empfinde. Die seltene Präsenz.
    Ich kann es nur jeder und jedem empfehlen, einen Auftritt des schelberg trios zu besuchen, ob anlässlich eines ihrer Hauskonzerte oder bei einer öffentlichen Veranstaltung, etwas ganz Besonderes ist es immer, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Mit einem langen Nachklang.

  • #2

    Matthias Müller und Gudrun Südhof-Müller (Donnerstag, 16 März 2023 13:11)

    Nach einem Konzertbesuch des Schelberg-Trios ist man glücklich und sich erneut gewiß, dass Livemusik durch nichts zu ersetzen ist. Spielfreude, auch mit Mut zum Risiko, technische Brillanz, Musikalität; man könnte nach vielen weiteren Worten suchen, indes: Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.
    Unser Favorit im aktuellen Programm: Das Trio op 45 von Louise Farrenc. Das wollen wir unbedingt noch einmal hören!

  • #1

    Heinz Maraun und Gabriele Windus (Mittwoch, 15 März 2023 16:56)

    Dass sich diese 3 Vollblut-Musikerinnen und -Musiker zusammengefunden haben, darf man als Glücksfall für die Kammermusik-Gemeinde bezeichnen. Ihr Zusammenspiel, das Aufeinander-Hören, die kurzen Blickkontakte sind für uns als Besucher einfach ein Vergnügen: Souveränes Musizieren, hör- und sichtbar, mit Risiko und Attacke, immer freudig gebend. Wir freuen uns auf die nächsten Konzerte dieses wunderbaren schelberg-Trios im April und Juni 2023!